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Neuerteilung nach Entzug

Für die Neuerteilung einer Fahrerlaubnis gelten grundsätzlich die gleichen Vorschriften wie für die Ersterteilung. Die Fahrerlaubnisbehörde prüft, ob der Antragsteller zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet und befähigt ist. Die erneute Ablegung einer Fahrprüfung ist jedoch im Regelfall nicht erforderlich, wenn der Antragsteller innerhalb der letzten zwei Jahre eine Fahrerlaubnis besessen hat.

Um eine Fahrerlaubnis zu erhalten, müssen sie bei der nach Landesrecht zuständigen Behörde Ihres Wohnorts ein Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis stellen. Bei der Ersterteilung wird dies meist von einer Fahrschule erledigt, bei Neuerteilungen wird der Antrag in der Regel vom Führerscheinbewerber persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde gestellt. Wurde eine Sperrfrist festgesetzt, sollte der Antrag auf Neuerteilung drei Monate vor deren Ablauf gestellt werden.

Wenn seit der vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis, dem Verzicht auf die Fahrerlaubnis, der Beschlagnahme des Führerscheins oder einer sonstigen Maßnahme nach § 94 der Strafprozessordnung mehr als zwei Jahre vergangen sind, so ist in der Regel eine erneute theoretische und praktische Fahrerlaubnisprüfung abzulegen.

Unberührt bleibt die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung.